SZ am Abend:Nachrichten am 14. September 2022

Lesezeit: 3 min

SZ am Abend: "Eine Nation von Helden hat sich erhoben": Ursula von der Leyen am Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg.

"Eine Nation von Helden hat sich erhoben": Ursula von der Leyen am Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg.

(Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christina Rebhahn-Roither

Nachrichten kompakt

"Es geht um Autokratie gegen Demokratie". Ursula von der Leyen hält eine Rede zur Lage der Europäischen Union. "Ich stehe hier in der Überzeugung, dass, wenn wir Mut und Solidarität zeigen, Putin scheitern und Europa gewinnen wird", sagt die Kommissionspräsidentin. Unabhängigkeit von Russland und auch China, europäische Autonomie - das ist so etwas wie das Leitmotiv der Rede. Ebenfalls ins Europaparlament gekommen ist Olena Selenska, die Frau des ukrainischen Präsidenten. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV Bundesregierung plant Verschärfung des Sanktionsrechts. Ein neues Gesetz soll es erleichtern, verdächtiges Geld und Immobilien aufzuspüren. "Die bestehenden rechtlichen Regelungen sind bislang nicht speziell auf die Sanktionsdurchsetzung ausgerichtet", heißt es in einem noch nicht final abgestimmten Gesetzentwurf. Experten sind ob der Pläne skeptisch. Zum Artikel (SZ Plus)

Selenskij besucht befreite Stadt Isjum. Kurz nach dem Rückzug russischer Truppen ist der ukrainische Präsident in den befreiten Teil der Ostukraine gereist. Er kündigt ein weiteres Vorrücken der ukrainischen Armee an. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will die Ukraine offenbar rasch in den europäischen Binnenmarkt integrieren. Zum Liveblog

Ablösung für Hartz IV kommt. Die Ampelkoalition einigt sich auf das Bürgergeld, es ist die größte Sozialreform seit 17 Jahren. Statt durch Strafen sollen Hilfebezieher künftig eher durch mehr Geld zur Mitarbeit bewegt werden. Wer eine Ausbildung nachholt, bekommt 150 Euro im Monat mehr. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV Rechnungshof kritisiert Missstände beim Corona-Bonus für Pflegekräfte. Viele Beschäftigte in Pflegeheimen sollen die Sonderzahlung, die als Dankeschön für aufopferungsvolle Arbeit gedacht war, gar nicht erhalten haben, rügt der Bundesrechnungshof. Manche Klinik bekam dagegen zu viel Geld. Zum Artikel

Kai Gniffke wird ARD-Vorsitzender. Der Intendant des Südwestrundfunks (SWR) übernimmt im kommenden Jahr den ARD-Vorsitz. Nach dem Rücktritt der fristlos entlassenen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger vom ARD-Vorsitz übernimmt Gniffke das Amt von Interims-Intendant Tom Buhrow. Zum Artikel

König Charles erbt steuerfrei ein Millionenvermögen. Als Monarch vermeidet König Charles III. nach dem Tod seiner Mutter die Erbschaftssteuer von 40 Prozent. Zu verdanken hat das Königshaus dies dem früheren Premierminister John Major. Der konservative Politiker begründete diese Regel im Jahr 1993 damit, dass ansonsten die Gefahr bestehe, dass das Vermögen der Royal Family über Generationen hinweg zerstückelt würde. Zum Liveblog

Was außerdem noch wichtig war

Alles zur Energiekrise

Bundesregierung will Gas-Mehrwertsteuer senken. Das Kabinett will mit diesem Schritt Bürger und Unternehmen entlasten. Auf die Lieferung von Gas über das Erdgasnetz soll vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2024 nur noch eine Mehrwertsteuer von 7 Prozent anfallen, nicht mehr von 19 Prozent. Zum Liveblog

Bund erwägt Uniper-Verstaatlichung. Bei den Bemühungen um die weitere Stabilisierung von Deutschlands wichtigstem Gas-Importeur Uniper ist nach Angaben des Unternehmens ein verstärktes Engagement des Bundes im Gespräch - bis hin zur Verstaatlichung. Uniper ist durch den Mangel an russischem Gas in extreme Schieflage geraten. Zum Artikel

Das hat heute viele Leser interessiert

Warum man bei Bayern 1 besser den Sender wechselt. Früher galt das Programm als Heimat der alten Knacker. Jetzt laufen fast ausschließlich Hits der Achtzigerjahre, die einem verdächtig bekannt vorkommen. Deshalb: umschalten. Und zwar zum einzig echten Hipster-Sender des BR. Zum Artikel

Regen, selbstgemacht. Japan besinnt sich auf das Handwerk der Wettermanipulation - und greift zu einer umstrittenen Technik. Zum Artikel

"Sie war auch ziemlich frech". Vom Metzger von Balmoral bis zu jenem Geistlichen, der einer der Letzten war, die ihr Gesellschaft leisten durften: Fünf Menschen erinnern sich an besondere Momente mit Elizabeth II. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Total nachhaltig nach Venedig fliegen? Trotz Dürre und Gletscherschmelze: Das Reisen wird so gut wie CO₂-neutral - sagen Tourismusunternehmen. Man muss es nur glauben. Zur Glosse

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