SZ am Abend:Nachrichten am 17. Januar 2021

Lesezeit: 3 min

SZ am Abend: Außenministerin Annalena Baerbock mit ihrem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba.

Außenministerin Annalena Baerbock mit ihrem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba.

(Foto: Janine Schmitz/imago images/photothek)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Nachrichten kompakt

Baerbock lehnt Waffenlieferungen an Ukraine ab. Beim Treffen mit ihrem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba bleibt die deutsche Außenministerin bei ihrer Position - trotz des sich verschärfenden Konflikts mit Russland. Zum Artikel

MEINUNG Deutschland steigert die Kriegsgefahr. Die deutsche Politik weiß derzeit im Umgang mit Russland vor allem, was sie nicht will: keinen Stopp von Nord Stream 2, keine Waffen an die Ukraine und keinen Rauswurf aus dem Bankenabrechnungssystem Swift. Die fatale Botschaft: Moskau hat vom Westen nichts zu befürchten. Zum Kommentar

Freispruch für Meşale Tolu. Die deutsche Journalistin wurde 2017 in der Türkei verhaftet - wegen angeblicher Terrorpropaganda. Nach sieben Monaten Untersuchungshaft und mehr als vier Jahren Prozess ist sie nun freigesprochen worden. Zum Artikel

Pistorius: "Die AfD zu beobachten, ist unumgänglich." Angesichts einer zunehmenden Radikalisierung befürwortet Niedersachsens Innenminister eine härtere Gangart des Verfassungsschutzes gegenüber der AfD. "Die Partei ist seit Jahren dabei, Grenzen zu überschreiten", sagt Pistorius der Süddeutschen Zeitung. "Der Punkt rückt allmählich näher, wo die Verfassungsfeindlichkeit der AfD vom Verfassungsgericht überprüft werden könnte und sollte. Das ist allerdings ein längerer Weg. Aber Teile der AfD radikalisieren sich dramatisch", sagt der SPD-Politiker. Zum Artikel

Jüdischer Notar soll Versteck von Anne Frank an Nazis verraten haben. Seit dem Zweiten Weltkrieg rätseln Forscher, wer die Familie des jüdischen Mädchens an die Nazis ausgeliefert hat. Jetzt kommen Rechercheure zu einem neuen Ergebnis. Zum Artikel

NS-Raubkunst: Bayerns Kulturminister Sibler fordert ein Restitutionsgesetz. "Als Vorsitzender der Kulturministerkonferenz habe ich mich im Jahr 2020 dafür stark gemacht", sagt Sibler. Dieses von Opferverbänden seit Langem geforderte Gesetz ist im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung nicht vorgesehen. Eine solche Vorschrift müsse kommen und "klare Kriterien" haben. Zum Artikel

Klimawende kann die Inflation treiben. Zwischen der Europäische Zentralbank und Europas Regierungen droht ein Konflikt: Der steigende CO₂-Preis und die Investitionen in Klimaneutralität können die Verbraucherpreise stark steigen lassen. Ein entscheidender Faktor für die Auswirkung auf die Inflation wird voraussichtlich sein, wie die Kosten für die Klimawende in der Gesellschaft verteilt werden. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das Wichtigste zum Coronavirus

Das RKI verkürzt den Genesenenstatus. Künftig darf ein positiver PCR-Test nicht länger als drei Monate alt sein, damit eine Person als von Corona genesen gilt. Bislang waren es sechs Monate gewesen. Einzelheiten dazu in den Corona-News.

Wüst bietet Ampel Gespräche zur Impfpflicht an. Der NRW-Ministerpräsident fordert eine breite Debatte und konstruktive Zusammenarbeit: "Pandemiepolitik ist keine Parteipolitik." Zum Artikel

Ticketverkauf bei Olympia in Peking fällt aus. Zweieinhalb Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele wird entschieden, dass wegen der Pandemie keine Karten abgegeben werden. Stattdessen dürfen nur ausgewählte Zuschauergruppen die Spiele vor Ort sehen. Zum Artikel

Auch interessant

Das hat heute viele interessiert

"Die ersten Bomben werden den Pipelines gelten." Juri Vitrenko, Chef des ukrainischen Staatskonzerns Naftogaz, über den Konflikt mit Russland, die Rolle der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 - und die schwierige Haltung Deutschlands. Zum Artikel

Hallöchen! Vor 50 Jahren wurde das "Fräulein" offiziell abgeschafft. Lange galt die Anrede als piefig, jetzt wandelt sich der Begriff zur Marke. Zum Artikel

Wie sich Julian Reichelt verteidigt. Der geschasste "Bild"-Chefredakteur spricht bei Servus TV über seinen Rausschmiss und seine beruflichen Pläne. Über einen, der versucht, seine Haut zu retten. Zum Artikel

Zu guter Letzt

"Den eigenen Traktor zu zeigen, macht Bauern einfach stolz." Traktorkonzert statt Autokino: Mit dieser Idee fand die fränkische Band "Die Dorfrocker" ihre Nische in der Pandemie. Nun ist die Gruppe vor 3000 brasilianischen Bauern aufgetreten. Zum Artikel

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