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Großer Zapfenstreich für Merkel

"Mit Fröhlichkeit im Herzen": Angela Merkel lauscht und schaut - am Donnerstagabend beim Großen Zapfenstreich zu ihren Ehren im Bendlerblock in Berlin.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Was wichtig ist und wird.

Von Philipp Saul

Was wichtig ist

Großer Zapfenstreich für Merkel. Mit der höchsten Ehrung der Bundeswehr für Zivilisten wird die Kanzlern nach 16 Jahren offiziell verabschiedet. In einer kurzen Rede wirbt sie für die demokratische Auseinandersetzung, für Selbstkritik in der Politik und die Fähigkeit zur Korrektur, aber auch für die Achtung von Fakten. Merkel fordert dazu auf, Hass und Gewalt entgegenzutreten. Die Kanzlerschaft habe sie politisch wie menschlich gefordert, aber auch erfüllt. Für die Zukunft wünsche sie sich, dass die Menschen sich nicht "mit Missmut, Missgunst und Pessimismus" an die Arbeit machten, sondern "mit Fröhlichkeit im Herzen". Zum Artikel (SZ Plus)

Auch Österreichs Finanzminister tritt zurück. Nach ÖVP-Chef Kurz und Bundeskanzler Schallenberg zieht sich auch Blümel zurück. Der Rücktritt Kurz sei der Anstoß für seinen Entschluss. Mehreren Medienberichten zufolge soll nun der derzeitige Innenminister Karl Nehammer die Führung der ÖVP übernehmen und auch Kanzler werden. Für diesen Freitag ist eine Sitzung des Bundesparteivorstands der ÖVP geplant. Zum Artikel

Christian Dürr soll FDP-Fraktionsvorsitzender werden. Der Finanzpolitiker wird wohl Nachfolger von Parteichef Lindner an der Spitze der FDP im Bundestag. Für den Posten des ersten Parlamentarischen Geschäftsführers der Fraktion bewirbt sich der stellvertretende Parteivorsitzende Johannes Vogel. Gewählt wird die Fraktionsspitze am kommenden Dienstag. Zum Artikel

Nasa beauftragt Firmen mit der Entwicklung einer Raumstation. Die USA und Russland wollen die in die Jahre gekommene Raumstation ISS mit jeweils eigenen Stationen ablösen. Mit dem Auftrag an drei US-Unternehmen geht die Nasa einen ersten großen Schritt. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen:

Das Wichtigste zum Coronavirus

Inzidenz in Deutschland steigt wieder leicht an. Das Robert-Koch-Institut registriert 74 352 Neuinfektionen. Nach 439,1 am Vortag klettert die Inzidenz auf 442,1. Das RKI fordert einen sparsamen Umgang mit PCR-Tests. In einigen Regionen befänden sich Labore an den Grenzen ihrer Auslastung. Womöglich könnten sie Infektionen nicht zeitnah melden, wodurch die offizielle Statistik verzerrt werde. Bundesärztekammer-Präsident Reinhardt hält die Beschlüsse von Bund und Ländern für unzureichend. Zum Artikel

Meinung: Endlich eine Politik mit Wumms. Spät, aber immerhin: Bund und Länder beschließen konsequente Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Not ist groß, deshalb ist der Quasi-Lockdown für Ungeimpfte angemessen. Zum Artikel (SZ Plus)

Bester Dinge

Schon wieder eine spontane Übernachtungsparty. In England ließen sich Anfangs der Woche ein paar Oasis-Fans in einem Pub einschneien, nun taten es ihnen im Norden Jütlands 30 Dänen in einem Möbelhaus gleich. Zum Artikel

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