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Annegret Kramp-Karrenbauer in Afghanistan

Jeder KSK-Angehörige habe nun die Möglichkeit sich zu entscheiden, ob er Teil des Problems bleiben oder ein Teil der Lösung werden wolle, sagt Annegret Kramp-Karrenbauer.

(Foto: Britta Pedersen/picture alliance/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Was wichtig war

EXKLUSIV Kramp-Karrenbauer will Kommando Spezialkräfte reformieren und in Teilen auflösen. Die Verteidigungsministerin greift nach rechtsextremistischen Vorkommnissen beim Eliteverband der Bundeswehr durch. Das KSK habe sich "in Teilen verselbstständigt, auch weil es eine toxische Führungskultur einzelner gab". Die Ministerin spricht von einer "Bewährungschance" für die Truppe. "Wenn aber die Angehörigen des KSK diesen Schuss jetzt nicht gehört haben, wird sich unausweichlich die Frage nach einer Neuordnung des KSK stellen." Zum Interview von Joachim Käppner und Mike Szymanski (SZ Plus)

Mindestlohn soll auf 10.45 Euro steigen. Die zuständige Kommission empfiehlt eine vierstufige Erhöhung bis zum Jahr 2022. Demnach soll der Mindestlohn Anfang 2021 um 15 Cent auf 9,50 Euro steigen. Mehr dazu

EU und Nato kritisieren chinesisches Sicherheitsgesetz scharf. Die Führung in Peking verstärkt ihren Griff auf die Sonderverwaltungszone in Hongkong. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagt, China müsse mit "sehr negativen Konsequenzen" rechnen. Mehr dazu. Der Versuch, China in die westliche Weltordnung einzubinden, ist gescheitert. Das muss Konsequenzen haben, kommentiert Lea Deuber.

EXKLUSIV Ex-Kanzler Schröder als Experte im Wirtschaftsausschuss zu Nord Stream 2. Der Altkanzler soll an diesem Mittwoch im Bundestagsausschuss Stellung nehmen zu Plänen der USA, Sanktionen gegen Nord Stream 2 zu verschärfen. Schröder ist Präsident des Verwaltungsrats der Pipeline. Von Daniel Brössler

Weitere Festnahmen im Missbrauchsfall Münster. Drei Verdächtige werden festgenommen, drei weitere identifiziert. Am Dienstag waren dafür 180 Polizisten in mehreren Bundesländern im Einsatz. Von Jana Stegemann

SZ Plus Wenn Alexa aus Versehen mithört. Sprachassistenten sollen kleine Alltagsaufgaben lösen oder Nachrichten vorlesen, wenn man sie anspricht. Eine Studie zeigt nun aber, dass die vermeintlich intelligenten Lautsprecher oft mithören, obwohl sie nicht sollten. Von Simon Hurtz und Hannes Munzinger

Das Wichtigste zum Coronavirus

EXKLUSIV Webasto-Chef Engelmann übt scharfe Kritik an Clemens Tönnies. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, in dem es Ende Januar den ersten Corona-Hotspot Deutschlands gab, reagiert mit Unverständnis auf den Ausbruch rund um die Fleischbetriebe. Engelmann bemängelt vor allem das lange Zögern nach Auftreten der ersten Fälle. Seine Firma wurde für das Vorgehen gegen das Virus gelobt. Lesen Sie mit SZ Plus, wie es bei Webasto nun weitergeht. Am Dienstag trat Tönnies als Aufsichtsratchef des FC Schalke 04 zurück. Mehr dazu

Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann. Die Staatsregierung bringt ein Programm auf den Weg, dass den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern einen kostenlosen Test auf Covid-19 ermöglichen soll. Zudem fällt die Maskenpflicht in Kulturveranstaltungen. Mehr Nachrichten im Überblick

Johnson kündigt massives Investitionsprogramm in Großbritannien an. Der britische Premierminister will durch Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur sein Land aus der Rezession führen. Man müsse nun Versäumnisse aus der Vergangenheit aufholen. Weitere Meldungen aus der ganzen Welt

Kollektives Tagebuch - die große Leseraktion der SZ. In der Corona-Krise wollen wir wissen, wie es den Menschen da draußen geht: Wie kommen Sie mit der Situation zurecht, was tröstet Sie? Wir schreiben mit Ihnen ein kollektives Tagebuch der Krise - machen Sie mit!

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Erste Frau mit transplantierter Gebärmutter bekommt Baby. Im August 2011 pflanzten Ärzte einer jungen Türkin zum ersten Mal weltweit eine Gebärmutter ein. Nun hat die 32-Jährige ein Kind zur Welt gebracht. Von Christina Berndt

Der Abschied vom R-Wort naht. Immer mehr Politiker sind sich einig: Der Begriff "Rasse" soll aus dem Grundgesetz verschwinden. Doch soll man ihn streichen - oder ersetzen? Von Matthias Drobinski

Die grüne Welle schafft neue Möglichkeiten. Bei den französischen Bürgermeisterwahlen siegt mit den Grünen eine linke Partei - und lehrt Präsident Emmanuel Macron das Fürchten. Dem Land kann das guttun. Kommentar von Nadia Pantel

SZ-Leser diskutieren​

Coronatest für alle: Was halten Sie von Bayerns Plan? "Grundsätzlich bedeuten mehr Tests auch mehr Wissen", schreibt Wizzard. "Im Moment befinden sich die Länder alle im Blindflug, weil eben nur 180 000 Fälle belegt sind, aber wie viele getestet wurden, wird nicht erwähnt. Solche Tests würden evtl. etwas mehr Licht ins Dunkle bringen und vielleicht auch neue Erkenntnisse liefern. Natürlich muss man Söder auch Wahlkampf unterstellen." M. Apfel hält das Vorhaben für rausgeschmissenes Geld: "Wir sprechen hier über Infektionswahrscheinlichkeiten im Nachkommabereich und Testfehlern, die statistisch darüber liegen. Zudem ist ja mittlerweile klar, dass es uns für die Risikoabschätzung gar nicht viel weiterhilft." R.W. hält "flächendeckende PCR-Tests für Unfug. Eine Sauerei, sich mit Steuergeldern so profilieren zu wollen. Stattdessen wäre es sinnvoll, generell alle positiven PCR-Tests nochmals zu testen, um Falsch-Positive auszuschließen." Diskutieren Sie mit.

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