Katholische KircheEin Herz für Verdächtige

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Im Mittelpunkt der Affäre: Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat das neue Gutachten beim Strafrechts-Professor Björn Gercke in Auftrag gegeben.
Im Mittelpunkt der Affäre: Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat das neue Gutachten beim Strafrechts-Professor Björn Gercke in Auftrag gegeben. (Foto: Christoph Hardt via www.imago-images.de/imago images/Future Image)

Das neue Missbrauchsgutachten entstand mit Hilfe eines Anwalts, der fast nur beschuldigte Priester vertritt - und durch fragwürdige Methoden auffiel.

Von Matthias Drobinski, Frankfurt

Man hört Ellen Adler an, dass sie mit der Fassung ringt. "Es kann nicht sein, dass jemand am Vormittag untersucht, ob das Erzbistum Köln bei Missbrauchsfällen gegen die christlichen Grundsätze gehandelt hat - und dann am Nachmittag dafür sorgt, dass der Priester straflos bleibt, der mich missbraucht hat."

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Missbrauchsskandal
:Nix wie weg

Im Erzbistum Köln treten gerade alle zehn Minuten drei Gläubige aus. Aber statt Aufklärung des Missbrauchsskandals passiert erst mal wenig. Kardinal Woelki und die Unfähigkeit der Kirche, aus Fehlern zu lernen.

SZ PlusVon Matthias Drobinski, Christian Wernicke und Annette Zoch

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