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Menschen in Griechenland:Was von der Hoffnung übrig bleibt

Fünf Jahre Krise haben Griechenland von einem selbstbewussten Euro-Staat zum Sozialfall des Kontinents werden lassen. Armut, Trauer, verletzter Stolz und die Wut der Menschen haben das Leben in Athen verändert. Eine Fotoreportage aus einer Stadt, in der die Hoffnung täglich ein bisschen mehr schwindet.

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Quelle: Mansour Aalam

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Fünf Jahre Krise haben Griechenland von einem selbstbewussten Euro-Staat zum Sozialfall des Kontinents werden lassen. Armut, Trauer, verletzter Stolz und die Wut der Menschen haben das Leben in Athen verändert. Eine Fotoreportage von Mansour Aalam aus einer Stadt, in der die Hoffnung täglich ein bisschen mehr schwindet.

Hier gibt es kein Geld mehr: geschlossene Bankfiliale in der Nähe der Universität.

Fotos: Mansour Aalam (www.mansouraalam.de).

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Es liegt eine Schwere über der Stadt, als ob die Menschen unentwegt eine Last mit sich tragen würden.

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Sechs-Tage-Wochen und Elf-Stunden-Schichten gehören für viele zum Arbeitsalltag. Es ist sehr schwer, eine gute Stelle zu finden - und deshalb ist es umso essenzieller, sie zu behalten.

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Die fünf Jahre anhaltende Rezession hat ihre Spuren hinterlassen. Geschäfte müssen schließen, Häuser verfallen.

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Die neu erhobenen Steuern und Abgaben machen es vor allem kleinen Ladenbesitzern schwer, über die Runden zu kommen.

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Griechenland ist als EU-Grenzland erste Anlaufstelle für viele Flüchtlinge. In Zeiten der Krise bleibt für die Immigranten besonders wenig übrig - Geld, Lebensmittel, aber auch Verständnis.

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Der Syntagma-Platz ist der Ort vieler politischer Auseinandersetzungen.

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Gepanzerte Polizeibusse mit Einsatzkräften stehen an allen wichtigen Orten der Stadt.

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Mitglieder einer Sondereinheit fahren mit ihren Motorrädern durch Athen.

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Die anhaltende Hoffnungslosigkeit macht vor allem die jungen Athener wütend - sie stehen dem Verfall ihres Landes hilflos gegenüber.

Griechenland

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Ein älterer Mann bricht in der Bahn in Tränen aus, nachdem er Mitfahrende um Geld gebeten hat.

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Politische Graffiti sind in der gesamten Stadt zu sehen. Viele Griechen fühlen sich von der Elite verraten und misstrauen ihr ebenso wie den internationalen Institutionen.

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Die massiven Rentenkürzungen bringen viele ältere Menschen in große finanzielle Bedrängnis. Sie können Wohnungen und Lebensmittel nicht mehr bezahlen.

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Was ist der Einzelne noch wert in einem Staat, der ums Überleben kämpft? In der Krise werden Menschen zu Statistiken - und Existenzen gehen verloren.

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Viele junge gut ausgebildete Athener überlegen, ob sie bleiben oder ihr Heimatland verlassen sollen.

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Allein 2011 gab es in Griechenland 45 Prozent mehr Suizide als im Jahr zuvor.

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Was bleibt den Griechen? Hoffen und weiterleben.

© Süddeutsche.de/beitz/rus
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