Software gegen Covid-19:"Bei Luca zahlen wir für ein Jahr Millionen und haben danach gar nichts"

Lesezeit: 6 min

Linus Neumann beim Kongress des Chaos Computer Clubs

"Es werden Steuergelder auf zwei konkurrierende Produkte vergeudet": Linus Neumann ist einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs.

(Foto: Axel Heimken/dpa)

Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Clubs, erklärt, warum er gegen die Luca-App ist, warum die meisten Blockchains unnütz sind, und wie der Staat sich Software aufschwatzen lässt.

Interview von Jannis Brühl

"Misstraue Autoritäten - fördere Dezentralisierung", so steht es in der Hackerethik, auf die sich der Chaos Computer Club (CCC) beruft. Der große deutsche Hackerverein hat dementsprechend keinen Chef, der öffentlich in Erscheinung tritt. Sein Gesicht ist das von Linus Neumann, einem der sogenannten Sprecher des Clubs. Der IT-Experte war Sachverständiger des Bundestages für beide IT-Sicherheitsgesetze und hat Software für die Bundestagswahl sowie den "Staatstrojaner", mit dem die Polizei Computer überwacht, auseinandergenommen. In der Pandemie beschäftigt ihn die Frage, wie der Staat Software gegen das Virus einkauft - und was er dabei falsch macht.

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