Exil-Kubaner in den USA:Heimweh

Lesezeit: 10 min

July 1, 2015 - The United States and Cuba on Wednesday formally agreed to restore diplomatic ties th

"Little Havanna" heißt der Teil von Miami, wo besonders viele Kubaner leben. Wenn sie etwas besonders auszeichnet, dann ihre Liebe zur Heimat - und ihre Verachtung für das Regime der Castros.

(Foto: imago/ZUMA Press )

Zum ersten Mal seit 90 Jahren reist ein US-Präsident nach Havanna. Doch eine Gruppe will von dieser Versöhnungsgeste nichts wissen: Exil-Kubaner, die vor Fidel Castro geflohen sind.

Von Nicolas Richter

Er ist elf Jahre alt, steht am Flugsteig in einem gläsernen Warteraum. Hinter der Scheibe seine Eltern, die er zurücklässt. Seine Mutter winkt mit ihrem Gehstock. Sein Vater stemmt die Hände in seine lächerlich weite Hose. Sie können einander sehen durch das Glas, aber nicht mehr umarmen. Sie versuchen Zeichensprache und Lippenlesen, drei Stunden lang, bis das Einsteigen beginnt. Carlos Eire tröstet sich damit, dass es nur ein kurzes Abenteuer werden soll. Ein paar Monate.

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