Kramp-Karrenbauer engagiert sich in ihrem Heimatland, in dem die CDU 1999 bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit gewinnt. Die studierte Juristin ist inzwischen Landesvorsitzende der Frauen-Union der CDU und zieht in den Landtag ein. Im Jahr darauf übernimmt sie für sieben Jahre das Amt der Innenministerin. Sie ist die erste Frau in Deutschland auf einem solchen Posten. 2007 wechselt sie in das Amt der Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur. 2009 verliert die CDU im Saarland die absolute Mehrheit, Ministerpräsident Peter Müller (CDU) bildet eine "Jamaika"-Koalition mit den Grünen und der FDP. Kramp-Karrenbauer bleibt Ministerin, nun für Arbeit, Familie und Soziales. Sie profiliert sich bundesweit insbesondere mit ihrem Engagement für Alleinerziehende und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie selbst wird von ihrem Mann unterstützt, der seine berufliche Tätigkeit eingeschränkt hat, um sich mehr um die drei Kinder und den Haushalt kümmern zu können. (Bild: Die Innenministerin des Saarlands 2001 während der ersten "papierlosen" Kabinettssitzung von Ministerpräsident Peter Müller.)

Bild: dpa 17. Juli 2019, 09:232019-07-17 09:23:45 © SZ.de