Annegret Kramp-KarrenbauerVom Saarland in den Bendlerblock

Das Ansehen der CDU-Chefin hat stark gelitten. Als Verteidigungsministerin könnte sie an Profil gewinnen. Doch die Herausforderungen sind groß. Eine politische Karriere in Bildern.

Von Philipp Saul und Markus C. Schulte von Drach

Die politische Karriere von Annegret Kramp-Karrenbauer beginnt 1981 mit dem Eintritt in die CDU im Saarland. Es ist die Partei des Kanzlers Helmut Kohl, die ein Generalsekretär namens Heiner Geißler zu modernisieren versucht. Die 1962 geborene Kramp-Karrenbauer engagiert sich in der Jungen Union Saar, in der sie zeitweilig stellvertretende Landesvorsitzende ist, zugleich ist sie viele Jahre Mitglied im Stadtrat von Püttlingen. Bevor sie 1998 als Nachrückerin für Klaus Töpfer in den Bundestag einzieht, macht sie eine klassische Parteikarriere. Allerdings ist es mit der politischen Arbeit auf Bundesebene bereits im selben Jahr wieder vorbei. Bei der Wahl verpasst sie den erneuten Einzug in den Bundestag. (Bild: Kramp-Karrenbauer (Mitte), gemeinsam mit Peter Altmaier (rechts) 1998 als Wahlkämpferin.)

Bild: dpa 17. Juli 2019, 09:232019-07-17 09:23:45 © SZ.de