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Kommunen - Pinneberg:Kreis Pinneberg hebt schärfere Maßnahmen ab Freitag auf

Corona
Ein Mund-Nasen-Schutz liegt auf dem Tisch einer Schülerin. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Elmshorn (dpa/lno) - Nach geringerem Infektionsgeschehen hebt der Kreis Pinneberg als letzte Kommune in Schleswig-Holstein die schärferen Corona-Maßnahmen im Rahmen der Bundes-Notbremse auf. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, werden die nächtliche Ausgangssperre und die strengeren Kontaktbeschränkungen zum Freitag zurück genommen. Damit werden sich überall im Kreis Pinneberg - also auch auf Helgoland - wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen können, und zwar rund um die Uhr.

Auch die Außengastronomie darf dann wieder Gäste empfangen. Das Verbot des Ausschanks und Trinkens von Alkohol im öffentlichen Raum werde aufgehoben. Bislang geschlossene Einzelhandelsgeschäfte dürfen Kunden einlassen, wenn diese ihre Kontaktdaten angegeben haben. Zuvor hatte die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner, an fünf aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 unterschritten. Gemäß der Notbremse darf dann ab dem übernächsten Tag wieder gelockert werden.

Das Bildungsministerium in Kiel teilte mit, dass am Freitag neue Bestimmungen für den Schulbesuch in Kraft treten. Demnach gehen im Kreis Pinneberg die Schulklassen 1 bis 6 wieder in den Präsenzunterricht, die höheren Jahrgänge in den Wechselunterricht. Abschlussklassen erhalten Präsenzangebote unter Corona-Hygienebedingungen. Auch Einschränkungen im Kita-Betrieb werden dann wieder aufgehoben, wie der Kreis mitteilte.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Pinneberg am Mittwoch mit 67,1 an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kiel hatte die Inzidenz am Dienstag vergangener Woche die Marke von 100 unterschritten.

Der Kreis Stormarn hatte bereits am Dienstag angekündigt, die Bundes-Notbremse ab Donnerstag wieder aufzuheben. im Kreis Herzogtum Lauenburg gelten die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen schon seit vergangenem Sonntag nicht mehr.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-478526/4

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