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Katrin Suder:Reformerin von außen

Medientag Cybersicherheit

Katrin Suder, 46, wurde 2014 als Rüstungs-Staatssekretärin ins Bundesverteidigungsministerium geholt, um die Ausrüstungsprobleme der Bundeswehr in den Griff zu bekommen.

(Foto: Maurizio Gambarini/picture alliance)

Die Rüstungs-Staatssekretärin Katrin Suder verlässt das Ministerium. Sie half, die Ausrüstungssituation der Bundeswehr zu verbessern.

Rüstungs-Staatssekretärin Katrin Suder wirkt auch nach dreieinhalb Jahren im Verteidigungsministerium oft immer noch wie die Externe. Dann etwa, wenn sie über den Wert von all den Panzern, Kampfschiffen und Militärflugzeugen redete. Asset value, sagte sie dazu - und schob, fast entschuldigend, nach, dass das "in ihrer früheren Sprache" eben so hieß. 2014 hatte Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) die frühere Unternehmensberaterin von McKinsey zu sich ins Haus geholt. Mit ihr an der Seite wollte sie die Ausrüstungsprobleme der Truppe in den Griff und die Rüstungsgeschäfte mit der Industrie - die zeitlich und finanziell regelmäßig aus dem Ruder liefen - unter Kontrolle bringen. Nun muss sich von der Leyen jemand anderen für diese Aufgabe suchen. Suder, 46, wird das Ministerium verlassen.

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