Israel:Die Probleme des Impf-Weltmeisters

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Israel: Immer weniger Verbindungen zur Außenwelt: Für Israelis, hier am Flughafen von Tel Aviv, gelten drastische Reisebeschränkungen.

Immer weniger Verbindungen zur Außenwelt: Für Israelis, hier am Flughafen von Tel Aviv, gelten drastische Reisebeschränkungen.

(Foto: Gil Cohen-Magen/AFP)

Israel rechnet wegen Omikron bereits mit der fünften Welle. Das Land schottet sich komplett von der Außenwelt ab - und denkt über eine vierte Impfung nach. Kann so der Lockdown verhindert werden?

Von Peter Münch, Tel Aviv

Israel wird wieder zur Insel und kappt aus Angst vor der Omikron-Variante viele Verbindungen zur Außenwelt. Die rote Liste jener Länder, in die Israelis nicht mehr reisen dürfen, umfasst mittlerweile fast 70 Staaten, darunter auch Deutschland und die USA. Ausländer dürfen bereits seit Ende November grundsätzlich nicht mehr nach Israel einreisen. Ziel ist es, Zeit zu gewinnen vor der Ausbreitung der neuen Virusvariante. Premierminister Naftali Bennett stimmt seine Landleute schon auf weitere Beschränkungen ein. "Die fünfte Welle", so erklärte er in einer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz, "ist bereits da."

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