Münchner Sicherheitskonferenz:Ringen um eine Perspektive auf Frieden

Münchner Sicherheitskonferenz: In Rafah im Süden des Gazastreifens haben etwa 1,5 Millionen Palästinenser Zuflucht gesucht.

In Rafah im Süden des Gazastreifens haben etwa 1,5 Millionen Palästinenser Zuflucht gesucht.

(Foto: Mohammed Abed/AFP)

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz werden Lösungsvorschläge für den Krieg in Nahost beraten. Auf die Forderung nach einer Zwei-Staaten-Lösung reagiert Israels Premier Netanjahu verärgert.

Von Paul-Anton Krüger und Sina-Maria Schweikle

Zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag hat deren Vorsitzender, Botschafter Christoph Heusgen, seine Gäste aufgefordert, in ihren Beiträgen auch immer auf den Silberstreifen am Horizont einzugehen. Das fällt angesichts der Lage in der Ukraine nicht einfach und schon gar nicht mit Blick auf den Krieg im Gazastreifen. Auf der Bühne im Bayerischen Hof spielte dann ein Streichquartett des East-Western Divan Orchestra von Dirigent Daniel Barenboim - Symbol für die Vision eines friedlichen Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern.

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