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Wahlkampf in Großbritannien:Das Phantom von Uxbridge

Boris Johnson General Election Campaign Day Sixteen

Ein seltener Moment in Uxbridge: Links Boris Johnsons Vater, ehemaliger Teilnehmer des "Dschungelcamps", rechts der Premier. Dazwischen eine Familie, die so leichtsinnig war, aus dem Haus zu treten.

(Foto: Polaris/laif)

Dass Boris Johnson die Wahl in Großbritannien gewinnt, gilt als sicher. Eng und peinlich aber könnte es für ihn ausgerechnet in seinem eigenen Wahlkreis im Westen Londons werden.

Ali Milani trägt einen langen schwarzen Mantel und, weil es bitterkalt ist, einen Pullover darunter, dazu schwarze Hosen und schwarze Turnschuhe. Er hat schwarze Haare und einen schwarzen Vollbart. Aus der Ferne sieht er aus wie ein breiter, dunkler Kasten. Das kann hinderlich sein in einem Wahlkampf, der vor allem im Dunkeln an Haustüren ausgetragen wird. In den kleinen Seitenstraßen von Uxbridge machen die Leute ungern Türen auf, wenn sich draußen bei spärlicher Beleuchtung Menschen auf Gehwegen herumtreiben und in Vorgärten eindringen. Erst neulich hat es zwei Messerstechereien gegeben. Die Anwohner wollen mehr Polizei, nicht mehr Fremde.

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