Neues EU-Asylsystem:Die Flüchtlingsfrage spaltet Europa erneut

Lesezeit: 5 min

Flüchtlinge Lesbos Moria

Griechenland will nur anerkannte Flüchtlinge in andere EU-Länder ziehen lassen: Asylsuchende vor einem neuen Camp auf Lesbos.

(Foto: REUTERS)

Am kommenden Mittwoch stellt die Kommission ihre Vorschläge für ein neues EU-Asylsystem vor. Dass es zu einer Einigung kommt, ist unwahrscheinlich. Drei sehr unterschiedliche Ansätze herrschen vor.

Von Karoline Meta Beisel, Florian Hassel, Gunnar Herrmann und Karin Janker

Für Horst Seehofer muss es eine merkwürdige Woche gewesen sein. Aus der Opposition und teilweise sogar aus der eigenen Fraktion wird der CSU-Politiker als hartherzig beschimpft, weil er Bundesländern und Städten nicht erlauben will, Menschen aufzunehmen, die nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos nun vollends obdachlos geworden sind. Erst nach tagelangen Diskussionen kündigte Deutschland an, weitere 1553 Menschen aufzunehmen. Er selbst dagegen sieht sich als Inbegriff Mensch gewordener Solidarität: "Ich bin bis zur Stunde der einzige Innenminister Europas, der für die humane Antwort einen Lösungsvorschlag vorgelegt hat", sagte Seehofer am Mittwoch im Bundestag. "Ich glaube, darauf sollte Deutschland stolz sein."

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