Er ist der neue Herr der Gipfeltreffen: An diesem Freitag wird Charles Michel Präsident des Europäischen Rats, als Nachfolger von Donald Tusk. Der frühere belgische Premier wird nun die Zusammenkünfte der EU-Staats- und Regierungschefs vorbereiten und leiten. Der 43-jährige Liberale, dessen Vater Außenminister und EU-Kommissar war, ist erst der dritte Ratspräsident nach seinem Landsmann Herman Van Rompuy und dem Polen Tusk. Zum Interview empfängt Michel eine Handvoll internationaler Journalisten in seinem Büro im Ratsgebäude, mit schönem Blick über das nicht so schöne Europaviertel Brüssels.
EU-Politik:"Ohne ehrgeizige Ziele erreichen wir nichts"
Lesezeit: 6 min
"Große Fortschritte beim Klimaschutz sind möglich", glaubt Charles Michel.
(Foto: AFP)Charles Michel ist neuer EU-Ratspräsident. Er glaubt, dass der Kampf gegen den Klimawandel das neue einende Projekt Europas wird - und warnt vor einem Kalten Krieg zwischen den USA und China.
Interview von Björn Finke
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
GPT-4
Die Maschine schwingt sich zum Schöpfer auf
Psychische Erkrankungen
Wie sich eine Depression äußern kann
Arbeit
Schluss mit dem Kaputtmachen!
Dating
"Zu viel Ehrlichkeit halte ich für ein Warnsignal"
"Tár"-Schauspielerin Cate Blanchett
"Es ist einsam an der Spitze"