Energiewende:Wie Windräder den Hunsrück verändern

Lesezeit: 6 min

Energiewende: Mit den Windrädern kam das Geld. In Mörsdorf siedeln sich nun wieder junge Familien an.

Mit den Windrädern kam das Geld. In Mörsdorf siedeln sich nun wieder junge Familien an.

(Foto: Imago)

Mit 278 Anlagen zur Erzeugung von Windenergie haben Orte im Rhein-Hunsrück-Kreis ihre Haushalte saniert. Plötzlich können Senioren gratis Bus fahren und junge Familien ziehen in zuvor sterbende Dörfer. Über ein Windradwunder.

Von Thomas Hummel, Simmern

In Neuerkirch und Külz haben die Windräder vieles, wenn nicht alles verändert. Mitten im Hunsrück liegen die Nachbardörfer, zusammen knapp 800 Einwohner. Auf einem Mittelgebirgshügel stehen 18 Windkraftanlagen, fast alle am oder im Wald, mehr als 100 Meter hoch. Bei schönem Wetter sieht man von unten die Rotorblätter in der Sonne glänzen. Im Winter, wenn der Nebel über das südliche Rheinland-Pfalz zieht, sind oft nur die dicken Betonsockel zu sehen, der Rest verschwindet im grauen Dunst. Proteste der Bevölkerung? Volker Wichter, Ortsbürgermeister von Neuerkirch, sagt: "Sie hören hier eigentlich nichts mehr."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Muskeln Stil
Älterwerden und Fitness
Kraftakt
Job-Junkies
Feierabend - was ist das?
"Die Ärzte"
"Ach, Randale. Nee, keine Ahnung"
nora tschirner
Kino
»Meine Depression war eine gesunde Reaktion auf ein krankes System«
Kontroverse um Documenta Fifteen
"Eine klare Grenzüberschreitung"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB