bedeckt München 17°

Coronavirus in Dänemark:Ungeliebter Impfstoff abzugeben

Während die meisten EU-Länder den Impfstoff von Astra Zeneca verabreichen, hat Dänemark die Impfungen am Mittwoch gestoppt.

(Foto: Gabriel Bouys/AFP)

Weil die Dänen kein Astra Zeneca mehr verimpfen wollen, fragen sie sich: Was tun mit 200 000 überzähligen Dosen? Die Idee, sie armen Ländern zu geben, ist umstritten.

Von Kai Strittmatter, Kopenhagen

Wenn europäische Länder über Impfstoffe debattieren, dann ist die Frage stets die gleiche: Woher bekommen wir noch mehr von dem Stoff, den wir so dringend brauchen? Allein in Dänemark lautet die meistdiskutierte Frage seit Mittwoch: Wohin mit dem Impfstoff, den wir nicht wollen? Am Mittwoch nämlich hatte Dänemark als erstes Land Europas entschieden, angesichts der Berichte über seltene Blutgerinnsel vollständig auf den Impfstoff von Astra Zeneca zu verzichten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Senta Berger im Interview
"Nichts auf der Welt ist so gefährlich wie Liebe"
Loslassen
Psychologie
Wie man es schafft, endlich loszulassen
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Zur SZ-Startseite