Pandemie:Wie die deutsche Politik um eine Impfpflicht ringt

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Corona in Deutschland: Demonstrantin mit Schild "Impfen für uns alle"

"Impfen für uns alle": Dass Impfen der richtige Weg ist, darüber sind sich die meisten Abgeordneten einig. An der Impfpflicht aber scheiden sich die Geister. Demonstration für die Einhaltung der Corona-Regeln in Lübeck.

(Foto: Christian Charisius/picture alliance/dpa)

Spät geht sie los, die Orientierungsdebatte im Bundestag über die Impfpflicht. Und lange wird sie sich hinziehen. Soll man das als Sinnbild dafür sehen, wie es insgesamt steht um die Impfkampagne in Deutschland? 

Von Henrike Roßbach und Mike Szymanski, Berlin

Drei Punkte hat die Tagesordnung des Bundestags an diesem Mittwoch. Zunächst die Regierungsbefragung, zum ersten Mal mit dem Grünen-Wirtschaftsminister Robert Habeck. Dann die Fragestunde und schließlich, gegen 15 Uhr, die "Vereinbarte Debatte zur Sars-CoV-2-Impfpflicht". Drei Stunden sind dafür eingeplant, und dass die Debatte erstens spät losgeht und zweitens lang dauern soll, kann man getrost als Sinnbild dafür sehen, wie es insgesamt läuft mit der Impfpflicht und vielleicht der ganzen Impfkampagne in Deutschland.

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