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Coronavirus in den USA:Trumps gefährliche Blockadehaltung

Von "Pandemie-Müdigkeit" spricht die Weltgesundheitsorganisation: Die USA hatten keine Sommerpause von Covid-19, Szene in San Francisco.

(Foto: Jeff Chiu/AP)

Während sich der US-Präsident im Weißen Haus verschanzt, verbreitet sich das Virus im Land mit rasender Geschwindigkeit. Eine Viertelmillion Amerikaner sind bereits daran gestorben, doch dabei wird es nicht bleiben. Und dann ist da noch Thanksgiving.

Von Alan Cassidy, Washington

Es ist die beste Corona-Woche in den USA, und es ist gleichzeitig die schlimmste Corona-Woche. Da sind die guten Neuigkeiten über die Impfstoffe, die bald zur Verfügung stehen sollen, und über die neuen Schnelltests für zu Hause, die von den Gesundheitsbehörden soeben zugelassen wurden. Da ist aber auch die nächste, deprimierende Wegmarke, welche die Amerikanerinnen und Amerikaner zur Kenntnis nehmen müssen: Mehr als 250 000 Menschen sind nun an den Folgen des Coronavirus gestorben. Eine Viertelmillion Tote, das sind in absoluten Zahlen so viele wie in keinem anderen Land. Und angesichts der rasenden Geschwindigkeit, mit der sich das Virus gerade verbreitet, wird es nicht dabei bleiben.

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