Geopolitik:Was hinter dem China-Taiwan-Konflikt steckt

Lesezeit: 6 min

Chinas Präsident Xi Jinping auf einem chinesischen Zerstörer

"Die vollständige Wiedervereinigung unseres Landes wird verwirklicht werden": Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping, hier vor einem Zerstörer in Qingdao, droht mit dem Anschluss Taiwans an die Volksrepublik.

(Foto: Li Gang/imago images / Xinhua)

Die Ursachen eines geopolitischen Streits: Warum die Führung in Peking die Vereinigung mit der Inselrepublik notfalls gewaltsam durchsetzen will.

Von Lea Sahay, Peking

Nancy Pelosi ist nicht die erste Reisende, die merkt, dass die Sache mit Taiwan gar nicht so einfach ist. Will man als Normalbürger einen Zwischenstopp in der Demokratie vor Chinas Küste einlegen, sucht man auf Buchungsportalen vergeblich. Das Land Taiwan? Gibt es nicht. Was sich hingegen buchen lässt, ist: Taiwan, China. Die Volksrepublik China, die seit 1949 von der Kommunistischen Partei regiert wird, erkennt Taiwan als eigenständigen Staat nicht an. 2018 hatte Chinas Führung internationalen Fluggesellschaften eine Frist gesetzt, um das Land mit knapp 24 Millionen Einwohnern als eigenständiges Ziel von ihren Seiten zu kicken - fast alle Unternehmen knickten aus Angst vor Peking ein.

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