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Bundeswehreinsatz in Afghanistan:Der lange Weg zum Frieden

Kann es Afghanistan alleine schaffen? Brigadegeneral Andre Bodemann (links), der deutsche Kommandeur der Nato-Beratermission im Norden des Landes, und der neue afghanische Brigadegeneral Amanullah Mobin, im Mai 2017 in Kundus.

(Foto: Bundeswehr/Christoph Lammel)

Fast tausend deutsche Soldaten sind noch immer in Afghanistan - sie kämpfen nicht, sie beraten. Besuch in Kundus bei Brigadegeneral André Bodemann.

In der ersten Nacht schreckte er vom schweren Wummern eines Mörsers hoch. Nur ein paar Meter von seinem Wohncontainer entfernt schossen die Amerikaner Leuchtfeuer in den Himmel über Kundus, irgendwo in der Ferne ertönten die Schüsse automatischer Gewehre. Der junge deutsche Offizier dachte sich: Willkommen in Kundus. Gut geschlafen hat er in dieser Nacht nicht mehr, aber am nächsten Morgen hörte er: Das ist nichts Besonderes, kommt immer wieder vor. Inzwischen hat er sich an den Gefechtslärm gewöhnt, der ab und zu von irgendwo tief unten im Tal herauf auf den Berg dringt, auf dem der deutsche Außenposten in Kundus liegt.

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