Bundeswehr:Sturmgewehr zum Kampfpreis

Bundeswehr: Ausgedient: Bundeswehrsoldaten mit G36-Gewehren bei einer Übung.

Ausgedient: Bundeswehrsoldaten mit G36-Gewehren bei einer Übung.

(Foto: Patrik Stollarz/AFP)

Im Gezerre um den Auftrag für einen G36-Nachfolger unterliegt die Waffenfirma Heckler & Koch einer Firma aus Thüringen. Doch der alte Hauslieferant der Bundeswehr will sich dem Außenseiter wohl nicht geschlagen geben.

Von Joachim Käppner, Stefan Mayr, Stuttgart, und Mike Szymanski, Berlin

Zumindest bei den Peshmerga hat das G36 einen guten Ruf. Vor sechs Jahren kämpfte die autonome Kurdenregion im Irak um ihr nacktes Überleben, als die Terrormiliz des IS angriff. Die Islamisten hatten den halben Irak überrannt, Tausende getötet, die Minderheit der Jesiden versklavt. Die Kurden waren das nächste Ziel. Vor allem Deutschland half ihnen in letzter Minute mit Bundeswehr-Waffen, vor allem Milan-Panzerabwehrraketen und dem Armeegewehr G36.

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