Wehretat:Weshalb die Zweifel an der Verteidigungsministerin wachsen

Lesezeit: 4 min

Wehretat: "Fortschritt und Aufbruch"? Die Kritik an Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) wird lauter, hier bei einem Besuch der Panzerlehrbrigade 9 in Munster.

"Fortschritt und Aufbruch"? Die Kritik an Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) wird lauter, hier bei einem Besuch der Panzerlehrbrigade 9 in Munster.

(Foto: Philipp Schulze/dpa)

100 Milliarden Euro hat Christine Lambrecht zusätzlich erhalten, um die Bundeswehr schnell zu modernisieren. Schnell? Die Opposition nennt die Ministerin "planlos" und "völlig überfordert". Und auch andere verlieren die Geduld.

Von Mike Szymanski, Berlin

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) war noch kein Vierteljahr im Amt, da brach der Krieg in der Ukraine aus. Am 27. Februar verkündete Kanzler Olaf Scholz im Bundestag die Zeitenwende in der Sicherheitspolitik. Mit 100 Milliarden Euro zusätzlich sollte die Truppe modernisiert werden. 100 Milliarden - das entspricht in etwa der Summe, die der Bundeswehr sonst in zwei Jahren im regulären Etat zur Verfügung steht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Frauen
»Ich finde die Klischees über Feministinnen zum Kotzen«
Arbeitskultur
Du bist nicht dein Job
Digitale Welt und Psyche
Mehr, mehr, mehr
SZ-Magazin
Patti Smith im Interview
"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
Zur SZ-Startseite