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SZ Espresso: Das Wochenende kompakt:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Haftprüfungstermin im Mordfall Lübcke

Beamte führen den Tatverdächtigen im Mordfall Lübcke ab. Stephan E. und seine beiden Mittäter sollen deutlich mehr Schusswaffen besessen haben, als bisher bekannt.

(Foto: Uli Deck/dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

EXKLUSIV: BKA legt Aktionsplan gegen rechte Gewalt vor. Das Bundeskriminalamt will eine neue Struktur zur Bekämpfung rechtsextremistischer Kriminalität aufbauen. Bis zu 440 zusätzliche Stellen sollen dafür geschaffen werden. Die Behörde macht eine zunehmende Bedrohung durch Rechtsterrorismus unter anderem an dem Mord des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke fest. Von Florian Flade, Georg Mascolo und Ronen Steinke

Britische Regierung rechnet offenbar mit Lebensmittelknappheit. Bei einem No-Deal-Brexit könnte es zu einem Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und Benzin kommen. Davon geht die britische Regierung einem Bericht der Sunday Times zufolge aus, der sich auf Regierungsdokumente beruft. Zudem sei mit einem mehrmonatigen Zusammenbruch der Häfen zu rechnen. Weitere Informationen

Rettungsschiff "Open Arms" darf in Spanien anlegen. Ob das Schiff aber tatsächlich nach Andalusien fährt, ist ungewiss. Der Hilfsorganisation zufolge wäre die mehrtägige Reise für viele Migranten nicht zumutbar. Die Lage an Bord ist Augenzeugen zufolge in den vergangenen Tagen immer verzweifelter geworden. Einige sprangen offenbar von Bord, um Lampedusa zu erreichen. Zur Nachricht

Gibraltar gibt beschlagnahmten Tanker frei. Die Regierung lehnt eine weitere Beschlagnahmung des Supertankers Grace 1 ab. Darauf hatten die USA gedrängt. Der Tanker ist mit iranischem Öl befüllt und inzwischen in Adrian Darya-1 umbenannt worden. Er soll unter iranischer Flagge weiterfahren. Zur Meldung

Höcke will "Verabschiedungskultur". Die Thüringer AfD positioniert sich vor der Landtagswahl Ende Oktober mit einer "Abschiebungsinitiative 2020". Ihr Parteisprecher attackiert in seiner Rede deutsche Journalisten und kündigt einen "Kampf um die Briefkästen" an. Unterdessen warnt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland vor Koalitionen mit der AfD. Aus Arnstadt berichtet Cornelius Pollmer.

Hunderttausende demonstrieren beim Parkspaziergang in Hongkong. Die Polizei hatte den Plan der Demonstranten in der Innenstadt zu demonstrieren untersagt. Deshalb fand die Hauptkundgebung im eigentlich viel zu kleinen Victoria Park statt. Bei Protesten in den vergangenen Tagen war es teils zu Ausschreitungen und Gewalt gekommen. Aus Hongkong berichtet Christoph Giesen.

Neue Konflikte in CDU und SPD belasten die Koalition. In der Union wird über Äußerungen von Kramp-Karrenbauer zu einem Parteiausschlussverfahren gegen Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen diskutiert. Sozialdemokrat Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen, übt derweil scharfe Kritik am Auswahlverfahren für die künftige SPD-Parteispitze. Von Stefan Braun

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Lübecker Polizei feiert CSD mit Regenbogen-Streifenwagen. Nicht alle finden das gut. Zur Meldung auf jetzt.de

Die Gehirn-Darm-Achse. Im Kampf gegen schwere Krankheiten blicken Mediziner auf ein unterschätztes Phänomen im Körper des Menschen: die Verknüpfung zwischen Darm und Gehirn. Von Clara Hellner

Schau doch mal aus dem Fenster. Das entspannte dänische "Hygge" war gestern, heute ist "Niksen", Nichtstun, aus den Niederlanden der neue Trend. Warum kopieren wir eigentlich immer das Glück anderer Kulturen? Von Silke Wichert

SZ-Leser diskutieren

Sollte Maaßen aus der CDU ausgeschlossen werden? "Ja (...), das dürfte in der Union einen 'Reinigungsprozess' in Gang setzen, der seit langem überfällig ist", schreibt Steuerverwender. Bischofsbrot hingegen ist anderer Meinung: Maaßen sollte nicht ausgeschlossen werden, "denn er präsentiert die tatsächliche Einstellung der CDU-Leute nur deutlicher". Dem Leser thebonepoeple ist es egal, ob Maaßen bei der AfD oder bei der CDU ist, da ihm die Union ohnehin "seit eh und je viel zu weit rechts" ist. Diskutieren Sie mit uns.