Afroamerikaner

Ein bisschen neidisch blickten viele Afroamerikaner während der ersten Amtszeit von Barack Obama auf andere Wählergruppen. Auf Wählergruppen, für die der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten mehr tat als für sie.

Einige sprachen das auch öffentlich an: Kann es sein, dass sich Obama unserer Stimmen so sicher ist, dass er glaubt, nichts dafür tun zu müssen, fragten sie. Kann er dieses Risiko eingehen? Ja, er kann. Vor vier Jahren stimmten 95 Prozent der Afroamerikaner (im Bild der Jubel auf einer Wahlparty 2008), die ihre Stimme abgaben, für ihn. Aktuelle Umfragen zeigen, dass sich daran bei dieser Wahl kaum etwas ändern wird.

Bild: AFP 14. August 2012, 16:012012-08-14 16:01:50 © Süddeutsche.de/joku/mikö/rus