Über das Ende des längsten Krieges, den ihr Land je geführt hat, wurden die Amerikaner von zwei Männern aus der zweiten Reihe informiert. John Kirby, Sprecher des Verteidigungsministeriums, und General Kenneth McKenzie, Chef des Central Command, des für Afghanistan zuständigen US-Regionalkommandos, stellten sich am Montagnachmittag im Pentagon vor die Journalisten. Wobei, wenn man genau sein will, nur Kirby tatsächlich physisch dort stand. McKenzie, ein Vier-Sterne-General, aber längst nicht der ranghöchste Soldat im Land, war nur per Videoschaltung dabei.
Afghanistan-Einsatz"Mit diesem Abzug ist viel Schmerz verbunden"
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"Der letzte Soldat, der Afghanistan verlässt": Generalmajor Chris Donahue, Kommandeur der 82. Luftlandedivision der US-Armee, XVIII. Luftlandekorps, wie er am Flughafen von Kabul ein Frachtflugzeug besteigt.
dpaDie letzten amerikanischen Soldaten haben Afghanistan verlassen - nach 20 Jahren vergeblichen Kampfes. Das hindert die Republikaner nicht daran, die Wut auf die Regierung Biden zu schüren. Auch weil sie Landsleute zurückgelassen hat.
Von Hubert Wetzel, Washington
