An der Protesthaltung ändert sich nichts, als die Grünen 1983 in den Bundestag einziehen. Nur drei Jahre nach ihrer Gründung erreichen sie 5,6 Prozent und erhalten 27 Mandate.

Anders als die anderen Parteien haben die Grünen zwei Prinzipien, um Machtmissbrauch und Ämterhäufung zu verhindern: Nach dem sogenannten Rotationsprinzip werden alle Ämter turnusmäßig neu besetzt. Außerdem schreibt die Satzung der Partei eine Trennung vom Amt und Mandat vor. Demnach dürfen Parlamentarier bestimmte Parteiämter nicht wahrnehmen.

Helmut Kohl nimmt die Wahl zum Bundeskanzler an. Beobachtet wird er dabei von Petra Kelly (l.) und Marieluise Beck-Oberdorf. Foto: dpa

12. Januar 2010, 13:422010-01-12 13:42:00 © sueddeutsche.de