SüdafrikaGefährliche Ruhe

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Vermutlich genießen die Nashörner im Kruger-Nationalpark die Ruhe. Seit Monaten sind kaum noch Touristen oder Wilderer auf ihrer Fährte.
Vermutlich genießen die Nashörner im Kruger-Nationalpark die Ruhe. Seit Monaten sind kaum noch Touristen oder Wilderer auf ihrer Fährte.
imago images/Westend61

Seit dem Lockdown in Südafrika werden weniger Tiere im Kruger-Nationalpark gewildert. Klingt gut. Aber das Problem ist: Das große Schlachten könnte noch kommen.

Von Bernd Dörries, Kapstadt

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An den Geruch könne man sich gewöhnen, sagt Frik Rossouw, aber nie an das Gemetzel. Er steht im Kruger-Nationalpark, im Nordosten Südafrikas, vor den Resten eines Nashorns. Man sieht Teile eines Schädels, ein Gebiss. "Das ist etwa zehn Tage tot", sagt Rossouw, fährt mit einem Metalldetektor über den Boden, immer wieder piepst es, zwei Kugeln und eine Hülse findet er und die Reste einer Klinge. Es riecht, als hätte man ein Stück Fleisch einen Monat im Kühlschrank vergessen.

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