Leute:Wiedersehen nach 29 Jahren

Leute: Sein Ferrari war im April 1995 in Imola verschwunden. Nun tauchte das Auto des österreichischen Ex-Rennfahrers Gerhard Berger in London wieder auf.

Sein Ferrari war im April 1995 in Imola verschwunden. Nun tauchte das Auto des österreichischen Ex-Rennfahrers Gerhard Berger in London wieder auf.

(Foto: Miguel Medina/AFP)

Rennfahrer Gerhard Berger hat seinen geklauten Ferrari wieder, ein italienischer Künstler bringt Katholiken gegen sich auf, und Fernsehkoch Tim Mälzer denkt ans Aufhören.

Gerhard Berger, 64, österreichischer Unternehmer und ehemaliger Rennfahrer, hat nach 29 Jahren sein Auto wieder. Der Ferrari war ihm im April 1995 in Italien geklaut worden, wo damals der Große Preis von San Marino in Imola stattfand. Nun wurde das Auto, welches einen Wert von rund 350 000 Pfund (umgerechnet gut 400 000 Euro) haben soll, in London sichergestellt, wie die Metropolitan Police laut Deutscher Presse-Agentur mitteilte. Die Briten wurden demnach im Januar von Ferrari eingeschaltet, nachdem das Unternehmen einen Autoverkauf eines Maklers an einen US-amerikanischen Käufer überprüft hatte. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Wagen, der zuvor in Japan unterwegs war, gestohlen worden sei.

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(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Heidi Klum, 50, Model, will es zu Beginn ihrer Karriere nicht leicht gehabt haben. "In Paris und Mailand wollte mich niemand haben", klagte sie in einem Gespräch mit dem Magazin Glamour. "Ich wurde sogar als zu fett abgestempelt." Klum erklärte, dass ihre Anfangsjahre vom sogenannten Heroin Chic geprägt gewesen seien, also von Models, die fast so dünn und ausgezehrt aussahen wie Drogenkranke. Sie hingegen sei "happy" und "nie superdünn" gewesen, was Anfang der Neunzigerjahre ein Handicap gewesen sei.

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(Foto: Georg Wendt/dpa)

Tim Mälzer, 53, Fernsehkoch, denkt ans Schlussmachen. "Ich beschäftige mich gerade viel mit dem Thema Aufhören", sagte Mälzer dem Magazin Szene Hamburg. Denn er wolle nicht zu den Leuten gehören, "die das Ende nicht wahrnehmen". Gleichzeitig aber sei sein Kopf voller neuer Ideen: "Die bewegen sich zwischen einer Eisdiele im KaDeWe bis hin zur Reaktivierung des Off-Clubs, den ich mal in Bahrenfeld hatte." Vor Augen habe er auch eine Ramen-Bar, ein Fischrestaurant und ein deutsches Restaurant. "Es gibt so viele Sachen, die ich machen möchte, aber eigentlich will ich nur in Rente." Mälzer hat seit 15 Jahren ein Restaurant im Hamburger Schanzenviertel.

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(Foto: Marijan Murat/picture alliance/dpa)

Kira Geiss, 22, Miss Germany 2023, wünscht sich mehr christliche Influencer. Junge Menschen hätten eine Sehnsucht nach Spiritualität, das müsste die Kirchen wachrütteln, sagte Geiss dem Evangelischen Pressedienst. Die angehende Jugend- und Gemeindepädagogin aus dem baden-württembergischen Wilhelmsdorf bei Ravensburg hatte sich 2023 bei der Miss-Wahl gegen rund 15 000 Kandidatinnen behauptet. Zu ihrer Nachfolgerin wurde vor wenigen Tagen die aus Iran stammende deutsche Architektin Apameh Schönauer, 39, gewählt.

Andrea Saltini, 49, italienischer Künstler, hat den Zorn konservativer italienischer Christen auf sich gezogen, berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur. Grund ist sein Bild "INRI" als Teil einer Ausstellung des Diözesanmuseums Carpi. Auf dem Bild wird der Genitalbereich des Gekreuzigten vom Kopf eines anderen Mannes verdeckt, was man nach Einschätzung des konservativen Blogs "Bussola Quotidiana" auch sexuell deuten kann. Tatsächlich könnte es aber auch nur sein, dass der Kopf, der offensichtlich dem römischen Offizier Longinus gehört, schlicht einen Teil des Bildes verdecken soll. Künstler Saltini hat sich in der Angelegenheit bisher nicht erklärt.

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