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Mafia:Die Kinder der Camorra

Dass sie noch nicht strafmündig sind, ist nur ein Grund für Mafia, Kinder einzusetzen.

(Foto: AFP)

Achtjährige, die Kokain verpacken, 13-jährige, die dealen: Der Oberstaatsanwalt von Neapel, Giovanni Colangelo, spricht über seine letzte Ermittlung vor der Pensionierung - die Kinder-Clans.

In Neapel gibt es ein Viertel mit dem klangvollen Namen Pallonetto di Santa Lucia. Früher lebten dort Fischer. Als die Fischerei nicht mehr genug hergab, wandten sich manche dem Geschäft mit geschmuggelten Zigaretten zu. Pallonetto wurde einer der größten Umschlagplätze im Land, nach und nach folgten die Drogen. Wahrscheinlich wüssten die meisten Italiener bis heute nichts von dem Viertel, wäre nicht kürzlich die Geschichte von den "Bambini della Camorra" bekannt geworden, den "Kindern der Camorra".

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