Kneipensterben in Wien:Sag zum Tschocherl leise Servus

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Kneipensterben in Wien: Tschocherl-Leben: "Das Ärgste, was Du ihnen antun kannst, ist ihnen Lokalverbot geben", wird eine Wirtin zitiert.

Tschocherl-Leben: "Das Ärgste, was Du ihnen antun kannst, ist ihnen Lokalverbot geben", wird eine Wirtin zitiert.

(Foto: KLAUS.PICHLER,www.kpic.at)

Der Fotograf Klaus Pichler und der Journalist Clemens Marschall über vom Aussterben bedrohte Wiener Kneipen und ihre Bedeutung als "funktionierende Soziotope".

Interview von Martin Zips

Fast vier Jahre lang haben der Fotograf Klaus Pichler und der Journalist Clemens Marschall sehr spezielle Wiener Lokale besucht: Tschocherl nennt man sie. Gastronomisch und sozial sind Tschocherl (woanders heißen sie Boazn, Kaschemme, Pinte, Schenke oder Spelunke) eine Herausforderung. Pichlers und Marschalls Buch "Golden Days before they end" (Edition Patrick Frey) nähert sich ihnen aber mit großer Menschlichkeit.

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