Amoktat in Texas:"Bilder von weinenden Kindern und Eltern finden potenzielle Täter großartig"

Lesezeit: 5 min

USA: Polizeibeamte nach einem Amoklauf in einer Grundschule in Uvalde, Texas

Ein 18-Jähriger tötete in der Robb Elementary School im texanischen Uvalde 19 Kinder.

(Foto: Nuri Vallbona/Reuters)

Die Kriminologin Britta Bannenberg forscht seit Jahrzehnten zu Amokläufen. Ein Gespräch über problematische Medienberichte, die Psyche der Täter und die Frage, wie Zeugen sich verhalten sollten.

Interview von Marcel Laskus

Ein 18-Jähriger hat am Dienstag an einer Grundschule in der Kleinstadt Uvalde im US-Bundesstaat Texas 19 Kinder und mindestens zwei Erwachsene erschossen. Es ist der zweitschlimmste Schulamoklauf in der Geschichte des Landes und doch reiht er sich nur ein in eine lange, traurige Liste von Amoktaten, die beinahe wöchentlich aktualisiert werden muss. Britta Bannenberg ist Professorin für Kriminologie, leitet eine Beratungsstelle zur Prävention und befasst sich an der Universität Gießen seit Jahrzehnten mit dem Profil von Amoktätern und mit der Frage, wie sich solche Taten verhindern lassen. Die Tatsache, dass der Täter von Texas eine Grundschule als Ziel wählte, überrascht sie nicht.

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