Soziale Medien:Geretsried goes Instagram

Soziale Medien: Bürgermeister Michael Müller möchte über Instagram mehr jüngere Leute erreichen.

Bürgermeister Michael Müller möchte über Instagram mehr jüngere Leute erreichen.

(Foto: Screenshot: Felicitas Amler/oh)

Die Stadt startet einen eigenen Kanal. Zur Begrüßung lockt Bürgermeister Müller mit "tollen Informationen".

Von Felicitas Amler, Geretsried

Der Geretsrieder Bürgermeister sitz-lehnt lässig an einer Ecke seines Schreibtischs im Amtszimmer, sein kleiner Hund Luigi rollt sich derweil auf dem Parkett ein: So begrüßt Michael Müller (CSU) die Gäste auf dem gerade online gegangenen Instagram-Kanal der Stadt. Er fordert sie auf, "mal reinzuschauen hier bei uns", und verspricht: "Ihr werdet tolle Informationen bekommen."

Die Stadt, so schreibt Rathaus-Sprecher Thomas Loibl, habe nach Facebook den zweiten Social-Media-Kanal gestartet. Er kündigt an: "Neben Veranstaltungshinweisen und Informationen zum Leben in und um Geretsried bietet der Kanal künftig zusätzliche Einblicke in die Arbeit der städtischen Fachbereiche und Updates zu städtischen Projekten."

Soziale Medien: Das aktuelle Angebot.

Das aktuelle Angebot.

(Foto: Screenshot: Felicitas Amler/oh)

Zum Start stellt, ebenfalls per Video, Anna Ritt einen Volkshochschulkurs "Working Mom" vor, den sie als Personal Coach und Mutter am Samstag, 10. Februar, anbietet. Unter "Was ist los in Geretsried" werden der Kinderfasching, "die große Open-Air-Faschingsgaudi am Faschingsdienstag" und die neue Ausstellung in der Städtischen Galerie an der Elbestraße angekündigt; wer Details wissen möchte, wird auf die Homepage der Stadt verwiesen.

Außerdem gibt es ein Video, in dem erklärt wird, was auf dem Insta-Kanal zu erwarten ist. Man sieht Energiemanagerin Roswitha Foißner im Heizungskeller ("Blick hinter die Kulissen der Stadtverwaltung"), die "Urzeln", die angeführt von einem als Hippie verkleideten Bürgermeister aus dem Rathaus kommen ("Was typisch ist für Geretsried"), eine Baustellen-Situation ("Updates zu städtischen Projekten"), einen Kameraschwenk über einen ehemaligen Rüstungsbunker und eine Fahrradfahrt ("Erkundet die Natur rund um Geretsried").

In seiner Pressemitteilung erklärt Loibl, die Stadt habe bereits 2012 einen eigenen Kanal auf Facebook gestartet, bei dem die Follower-Zahlen bis heute stiegen und die Interaktionsrate stetig wachse: "Mit Kontaktaufnahmen durch Kommentare, dem Teilen von Beiträgen oder Direktnachrichten an die Stadtverwaltung." Rückläufig dagegen sei die Zahl von Neuanmeldungen jüngerer Menschen zwischen zwölf und 35 Jahren. Der Start eines eigenen Instagram-Kanals trage dem Rechnung, so Loibl. Nach statistischen Erhebungen seien etwa 61 Prozent der Instagram-Nutzerinnen und -Nutzer zwischen 18 und 34 Jahre alt. Instagram und Facebook ergänzten sich gegenseitig hinsichtlich Nutzer-Gruppen und Altersstrukturen. Geretsried setze in den beiden Kanälen unterschiedliche Schwerpunkte.

Bei einem Aufruf der Instagram-Seite am Dienstagnachmittag hatte diese 267 Follower.

instagram.com/stadt.geretsried

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