Gemeinde Dietramszell distanziert sich:Ein Kreisverkehr als Scherz

Ascholdinger Einwohner werden per Schreiben zur Mitgestaltung eines neuen Kreisverkehrs eingeladen. Die Gemeindeverwaltung nimmt die Fake-Briefe mit Humor.

Die Anwohner des Dietramszeller Ortsteils Ascholding haben am Pfingstwochenende ein angebliches Schreiben der Gemeinde erhalten. Sie werden darin darüber informiert, dass an der Staatsstraße 2072 in Ascholding ein Kreisverkehr errichtet werden soll, um damit die Geschwindigkeit des fließenden Verkehrs besser regulieren zu können und um die Straße "sicherer zu gestalten".

Außerdem werden die Anwohner in dem Schreiben dazu eingeladen, sich an der Gestaltung der Mittelinsel des neuen Kreisverkehrs zu beteiligen. Zur Auswahl stünden ein Blumenfeld, eine Begrüßungstafel mit dem Schriftzug "Grüß Gott in Ascholding" oder eine Metallskulptur, für deren Erstellung sich Künstler in einer öffentlichen Ausschreibung der Gemeinde bewerben könnten und über die ein Bürgergremium anschließend entscheiden würde. Die Gemeindemitglieder werden aufgefordert, ihr Votum für eine der Varianten bis Ende Juni abzugeben.

In einer Pressemitteilung weist die Gemeindeverwaltung Dietramszell nun darauf hin, dass dieses Schreiben nicht von ihr stamme und es auch "keinerlei Planungen für einen Kreisverkehr an der Staatsstraße 2072 in Ascholding" gebe. Für die Staatsstraßen sei ohnehin nicht die Gemeinde, sondern das staatliche Bauamt Weilheim zuständig. "Vielmehr handelt es sich bei dem Schreiben offensichtlich um einen 'Pfingstscherz', den die Gemeinde mit Humor zur Kenntnis nimmt", heißt es seitens der Kommune dazu.

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