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Kunst als Lebenselixir:Der Birdman ist wieder da

Birdman Hans Langner

"Das ist das Tollste": Im Keller der Reha-Einrichtung NeuroKom kann Hans Langner einen Lagerraum als kleines Atelier nutzen. Die Arbeit macht ihn glücklich. Die Wände künden von seinem Schaffensrausch. Und die Therapeuten staunen.

Der Künstler Hans Langner stellte in der ganzen Welt aus, dann erlitt er schwere Hirnverletzungen. Nach Jahren der Stille hat er nun wieder zu malen begonnen. Liebenswert und verrückt wie vorher.

Von Stephanie Schwaderer

Der Birdman ist wieder da. Acht Jahre, nachdem Hans Langner sein illustres Nest im Ratzenwinkl bei Bad Tölz verlassen hat, ist er in seine alte Wahlheimat zurückgekehrt. In Wien hatte der Tassilo-Preisträger vor drei Jahren noch den "Temple of Birds" eröffnet, eine atemraubende Kunst-Kathedrale, in der es kein Fleckchen freie Wand mehr gab, nur Vögel - gemalt, getuscht und geklebt, entdeckt und "befreit" aus Gemälden und Teppichmustern.

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