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Starnberg:17-Jähriger soll Feuer in Brunnangerhalle gelegt haben

Nach dem Brand im Dezember beläuft sich der Schaden auf 125 000 Euro. Die Kripo prüft Verbindungen zu anderen Brandstiftungen in Starnberg.

Sieben Monate nach einem Brand in der Brunnangerhalle in Starnberg hat die Kriminalpolizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Beschuldigt wird ein 17-Jähriger, wie das zuständige Polizeipräsidium Ingolstadt mitteilt. Weil es sich um einen Jugendlichen handelt, werden keine Angaben über seinen Wohnort gemacht.

Er soll im Dezember einen Brand in der Herrentoilette gelegt haben; ohne ein besonderes Motiv, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage mitteilte. Der Schaden beläuft sich nach den Angaben auf etwa 125 000 Euro. Betroffen waren die Turnhalle des TSV, ein Lokal und ein Tanzstudio, der Rauch hatte sich in dem ganzen Gebäudekomplex ausgebreitet. Halle und Gaststätte mussten lange gesperrt werden.

Teile des Gebäudes sind nach Angaben der Polizei wegen Sanierungsarbeiten noch immer nicht benutzbar. Gegen den 17-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet. Außerdem prüfen Spezialisten der Kripo, ob es Zusammenhänge mit weiteren Brandstiftungen in Starnberg gibt.

© SZ vom 16.07.2020 / rzl

Feuer in Starnberger Brunnangerhalle
:Handtuchspender in Sporthalle angezündet

Die Kripo kann die Brandursache in der Herrentoilette klären und befragt weiter Zeugen. Die Gaststätte "Zeitlos" und das Tanzstudio bleiben gesperrt.

Von Christian Deussing

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