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Wertstoffinseln im Landkreis Starnberg:Anwohner beklagen verwahrloste Glascontainer

Flaschen und Gläser gehören in, nicht vor oder auf die Container, mahnt das Abfallunternehmen.

(Foto: Manfred Neubauer)

Weil zudem Flaschen rund um die Uhr mit viel Lärm entsorgt würden, mahnt das Abfallunternehmen Awista, die Regeln einzuhalten.

Ob Haushaltsmüll, Elektroschrott oder Verpackungen: Auf immer mehr der insgesamt 125 Wertstoffinseln im ganzen Landkreis lagert Abfall, der dort nicht hingehört. Besonders betroffen sind einzelne Standorte in Krailling, Geisenbrunn und Berg.

Deshalb ruft das Starnberger Abfallwirtschaftsunternehmen Awista zu einer sorgsameren Entsorgung auf. Bürger beschweren sich vor allem über den Zustand der Glascontainer: Flaschen und Behälter würden oftmals neben oder auf den Containern abgestellt - und manch einer lasse Kartons und Verpackungen auch gleich da. So würden aus Wertstoffinseln unschöne Deponien, moniert Awista.

Die Reinigung der Standorte ist teuer. Die Kosten von 60000 Euro, die jährlich für die Entsorgung illegaler Abfälle anfallen, belasten durch höhere Gebühren auch die Bürger. Awista-Vorstand Peter Wiedemann beklagt zudem, dass die Ruhezeiten an Containern nicht eingehalten würden. Das störe die Anwohner. Die Entsorgung ist meist während der Mittagszeit sowie von 20 bis 6 Uhr und an Sonntagen verboten.

Wer Wertstoffinseln vermülle, begehe eine Ordnungswidrigkeit und müsse mit einem Bußgeld rechnen. Bürger können Awista verschmutzte Standorte unter der Telefonnummer 08151/27260 sowie per E-Mail an info@awista-starnberg.de melden.

Die Standorte aller Wertstoffinseln stehen unter www.awista-starnberg.de/containerstandorte

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