bedeckt München

Schwabing:Polizei löst illegale Party bei Studentenverbindung auf

Mit einem größeren Aufgebot rücken die Beamten in der Nacht zu Samstag in Schwabing an. In einem Haus entdecken sie 27 Feiernde - zwei davon nimmt die Polizei in Gewahrsam.

Von Bernd Kastner

Eine größere und in Corona-Zeiten illegale Party von Studierenden hat die Polizei in der Nacht auf Samstag aufgelöst. Als zahlreiche Einsatzkräfte, darunter ein Zug der Einsatzhundertschaft, gegen 1.30 Uhr das Anwesen in Schwabing erreichten, habe man laute Musik gehört, berichtet ein Polizeisprecher. Es handelt sich offenbar um das Haus einer Studentenverbindung.

Zunächst sei aufs Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert worden. Als dann doch jemand aufgesperrt hatte, stellten die Polizisten jede Menge Flaschen und Gläser fest. Nach und nach spürten die Polizisten 27 Personen in dem Gebäude auf. Sie alle wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Weil ein 19-jähriger Münchner und eine 20-jährge Münchnerin den Platzverweisen nicht nachkommen wollten, wurden sie in Gewahrsam genommen. Dabei beleidigte der junge Mann einen Beamten, er muss nun auch deshalb mit einer Anzeige rechnen. Ein anderer 19-Jähriger, er wohnt in Nordrhein-Westfalen, verweigerte die Angaben zu seiner Person und filmte obendrein die Maßnahmen der Beamten. Daraufhin wurde sein Smartphone als Beweismittel beschlagnahmt.

© SZ/mmo
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema