Personalie:German Films unter Münchner Aufsicht

Bayerischer Filmpreis 2017

Für die Produktion von Rupert Everetts Regiedebüt "The Happy Prince" erhielt Philipp Kreuzer 2018 im Prinzregententheater den Bayerischen Filmpreis.

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Der Produzent Philipp Kreuzer übernimmt den Vorsitz der Botschafter des deutschen Films.

Von Susanne Hermanski, München

Der Münchner Produzent Philipp Kreuzer ist der neue Vorsitzende des Aufsichtsrats von German Films. Die in München ansässige, frühere "Export-Union des Deutschen Films" wurde zum Zweck der engen Zusammenarbeit mit den Veranstaltern bedeutender Filmfestivals und Messen gegründet und soll kurz gesagt dafür sagen, den Ruf des deutschen Films weltweit zu mehren. Sie organisiert unter anderem jährlich die Wahl des deutschen Films, der in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" für den Oscar kandidiert.

Kreuzer folgt im Aufsichtsrat auf den Produzenten Peter Herrmann, der das Amt seit 2015 innehatte. Der studierte Jurist ist CEO der relativ jungen Firma Maze Pictures, die 2015 als erstes Projekt Rupert Everetts Regiedebüt "The Happy Prince" auf die Beine stellte, das weitgehend in Bayern gedreht worden war. Maze ist auf internationale Koproduktionen spezialisiert. Kreuzer war zuvor bei der Grünwalder Bavaria als Produzent und in der Finanzierung aktiv.

Im sechsköpfigen Aufsichtsrat von German Films sitzen neben Kreuzer unter anderen Petra Müller, die Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, und zwei weitere Münchner: Antonio Exacoustos, Head of International Sales and Productions bei The Playmaker Munich, der auch Vertreter des Verbandes Deutscher Filmexporteure (VDFE) ist, sowie Sabine Pollmeier, Produzentin bei Parnass Film und Vorstandsmitglied der AG Dok.

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