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Sendling:Einfahrt wird zur Lagerzone

Vollgestellte Edeka-Lieferdurchfahrt behindert Fußgänger und Radfahrer

Bereits mehrere gefährliche Situationen, vor allem für Kinder und Radfahrer, sollen sich an der Lieferdurchfahrt des Edeka, der in dem Zwickel Thalkirchner Straße und Implerstraße liegt, ereignet haben - und dies nur, weil die Einfahrt an der Thalkirchner Straße als Lagerraum genutzt wird. Der Bezirksausschuss (BA) hat einstimmig beschlossen, die Filialleitung und den Vermieter GWG aufzufordern, die Durchfahrt nicht mehr als Lagerzone zu nutzen, sondern als Liefereinfahrt, so wie es in der Planung des Gebäudes vorgesehen war. Der BA sieht "dringenden Handlungsbedarf". Weil die Einfahrt nicht offen sei, würden Lastwagen vor der Einfahrt stehen und Fuß- und Radweg verstellen. Die Anlieferung erfolge häufig zwischen 7 und 9 Uhr. Da dies ein stark frequentierter Schulweg sei, käme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Einmal sei, so berichten die Anwohner, beobachtet worden, wie ein Kind sogar unter einen Lkw gekrabbelt sei.

Die Grünen im Bezirksausschuss haben den Filialleiter bereits darauf aufmerksam gemacht. Doch er habe keine Notwendigkeit gesehen, etwas zu ändern und die Durchfahrt frei zu räumen, sagte Anja Berger (Grüne). Laut Planung hat die Filiale eine Durchfahrt: Die Einfahrt soll von der Thalkirchner Straße erfolgen, die Ausfahrt liegt an der Implerstraße. Seit der Übernahme durch Edeka sei laut Berger die Zufahrt gesperrt.