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Protest in München:Aktivisten kleben sich am brasilianischen Generalkonsulat fest

Extinction Rebellion protestiert vor brasilianischem Konsulat

Polizisten beobachten die Demonstration der Gruppe Extinction Rebellion.

(Foto: dpa)

Damit wollten die Mitglieder der Umweltbewegung Extinction Rebellion auf Waldbrände im Amazonasgebiet aufmerksam machen. Laut Polizei verlief die Aktion friedlich.

Eine kleine Gruppe von Aktivisten der Umweltbewegung Extinction Rebellion hat am Montag vor dem brasilianischen Generalkonsulat in München protestiert. Sie klebten sich unter anderem an die Fassade des Gebäudes, um auf die Untätigkeit der brasilianischen Politik in Bezug auf die Waldbrände im Amazonasgebiet aufmerksam zu machen. Teilweise standen die Teilnehmer auf Fahrzeugen, die in eine scheinbar in Flammen stehende Regenwald-Kulisse eingehüllt waren. Die Aktion verlief nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle.

Ähnliche Aktionen der aus Großbritannien stammenden Bewegung hatte es zuletzt etwa auch am Parlament in London gegeben. Vergangene Woche hatten sich Aktivisten der Bewegung dort auf dem Asphalt festgeklebt, um gegen die Klimaerwärmung zu protestieren.

© SZ.de/dpa/mmo
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