Kriminalität:Zwei Überfälle durch Jugendgruppen

Kriminalität: Die Polizei fahndete in beiden Fällen bislang erfolglos nach den Tätern.

Die Polizei fahndete in beiden Fällen bislang erfolglos nach den Tätern.

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Am S-Bahnhof Siemenswerke werden Teenager unter Drohungen aufgefordert, Geldbörsen und Bargeld herauszurücken. In Pasing wird ein Mann am Boden liegend malträtiert.

Gleich zweimal sind am Wochenende Bewohner aus dem Umland in München von größeren Jugendgruppen überfallen und beraubt worden. Am Freitagabend gegen 21.30 Uhr wurden zunächst vier Teenager im Alter von 15 und 16 Jahren aus dem Landkreis München am S-Bahnhof Siemenswerke von acht älteren Jugendlichen unter Drohungen aufgefordert, Geldbörsen und Bargeld herauszurücken. Eingeschüchtert vom aggressiven Auftreten der Bande, gab einer etwas Geld heraus; einem anderen zogen die Täter den Geldbeutel mit 200 Euro aus der Hosentasche. Anschließend flüchtete die Gruppe der etwa 18 bis 20 Jahre alten Männer, eine Fahndung blieb erfolglos.

Am Sonntagmorgen wurde dann ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen von hinten niedergeschlagen, als er gegen 7.15 Uhr eine Rave-Veranstaltung an der Hildachstraße in Pasing verlassen wollte. Der am Boden liegende Mann wurde von mehreren Angreifern malträtiert, dabei nahmen sie ihrem Opfer das Mobiltelefon und den Geldbeutel mit einem dreistelligen Betrag ab. Dem 31-Jährigen gelang es, zurück zur Veranstaltung zu fliehen und von dort die Polizei zu verständigen. Er wurde bei dem Überfall leicht verletzt.

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