Ehrung:Das sind die Gewinner der Ernst-Hoferichter-Preise

Ehrung: "Man spürt in jedem Moment, warum das Publikum gar nichts anderes tun konnte, als sich von dieser Fee verzaubern zu lassen." Das schrieb die SZ 2013 über die Anfänge der Wortkünstlerin Felicia Brembeck.

"Man spürt in jedem Moment, warum das Publikum gar nichts anderes tun konnte, als sich von dieser Fee verzaubern zu lassen." Das schrieb die SZ 2013 über die Anfänge der Wortkünstlerin Felicia Brembeck.

(Foto: Günther Reger)

Die Ernst-Hoferichter-Preise 2022 gehen an Fee Brembeck und Alex Rühle. Die Auszeichnungen für die Kabarettistin und den Autor sind mit jeweils 5000 Euro dotiert.

Die Kabarettistin und Slam-Poetin Fee (Felicia) Brembeck und der SZ-Redakteur und Schriftsteller Alex Rühle werden mit den Ernst-Hoferichter-Preisen 2022 geehrt. Die mit jeweils 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1975 jährlich an Münchner Künstlerinnen und Künstler der erzählenden Kunst vergeben, die, im Sinne von Ernst Hoferichter, Originalität mit Weltoffenheit und Humor verbinden.

Über Fee, 1994 in München geboren und bereits mit dem Tassilo-Kultur-Preis der SZ dekoriert, urteilte die Jury, die Künstlerin habe "ein breitgefächertes Publikum auf den unterschiedlichsten Bühnen" erobert. Bemerkenswert sei ihr künstlerischer Radius von der Slam-Poetin zur Kabarettistin und Schriftstellerin und Sängerin. Über Rühle, Jahrgang 1969, heißt es: "In der Welt ist Alex Rühle häufig unterwegs." Die Jury lobte ihn für seine Reportagen, Sach- und Kinderbücher, aber auch für sein soziales Engagement in München, unter anderem als Mitinitiator des Flüchtlingsprojekts Bellevue di Monaco.

Unter den etwa 100 Künstlerinnen und Künstlern, die bisher mit dem Ernst-Hoferichter-Preis ausgezeichnet wurden, sind Herbert Achternbusch, Doris Dörrie, Axel Hacke, Jörg Hube, Bruno Jonas, Luise Kinseher, Ali Mitgutsch, Erwin Pelzig, Maria Peschek, Gerhard Polt, Herbert Riehl-Heyse, Tilman Spengler, Keto von Waberer, Marcus H. Rosenmüller, Christoph Süß, Dana von Suffrin sowie zuletzt Wolfgang Ettlich, Jaromir Konecny und Barbara Yelin.

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