Musikproduktion:"Wir brauchen etwas, das niemand hat"

Musikproduktion: Wer elektronische Musik macht, muss neue Wege gehen, um aufzufallen. Alexandra Cumfe macht für ihr Projekt "her tree" Field Recording im Wald. "Es entstehen Ideen, an die man vorher nicht gedacht hätte", sagt sie.

Wer elektronische Musik macht, muss neue Wege gehen, um aufzufallen. Alexandra Cumfe macht für ihr Projekt "her tree" Field Recording im Wald. "Es entstehen Ideen, an die man vorher nicht gedacht hätte", sagt sie.

(Foto: Christina Neuburger)

Seit im Tonstudio die Computer und Samples regieren, klingen viele Electro-Pop-Bands gleich. Was tun, um aufzufallen? Unterwegs mit Münchner Musikerinnen, die für ihre Beats das Hämmern von Spechten aufnehmen - oder ihre Beinprothese.

Von Michael Bremmer

Schlagzeug, Gitarre, Bass - die Zeiten, da Pop-Musik einzig mit Instrumenten aufgenommen wurde, sind vorbei. Längst gehören Computer und Musiksoftware zu den wichtigsten Geräten im Tonstudio. Das führt aber auch dazu, dass die elektronischen Sounds doch alle ähnlich klingen. Abhilfe schafft es hier, sich eigene Sounds zu kreieren, sei es durch Field Recording in der Natur, durch Bodypercussion oder Beinprothesen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusStand-up-Comedy
:Lachen gegen die Dunkelheit

Witze über ihr erstes Mal, ihre Zeit als Betroffene von Mobbing und auch ihre Depression: Ana Lucias Programm als Comedian geht an die Substanz - und ist für sie eine Bewältigungsstrategie. Und sie sagt: Nicht immer zu lachen, ist vollkommen in Ordnung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: