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Immobilienpreise:Das Wohnen in und um München wird teurer

SEYSDORF (Au in der Hallertau): Neubaugebiet mit Einfamilienhäuser

In München liegt der Durchschnittspreis eines freistehenden Einfamilienhauses nur noch knapp unter der Marke von zwei Millionen Euro.

(Foto: Johannes Simon)

Die Corona-Krise stoppt den Anstieg der Immobilienpreise und Mieten im Großraum München nicht. Wer für ein freistehendes Einfamilienhaus nicht mehr als eine Million Euro zahlen kann, hat auch in den Vorortgemeinden keine große Auswahl mehr.

Die Corona-Krise hat den Anstieg der Immobilienpreise und Mieten im Großraum München nicht gestoppt. Von Frühjahr bis Herbst vergangenen Jahres ist das Wohnen in und um München erneut teurer geworden, wie der Immobilienverband Deutschland Süd (IVD) berichtet. In München etwa verteuerten sich gebrauchte Eigentumswohnungen von Frühjahr bis Herbst um 3,2 Prozent, in Starnberg sogar um sechs Prozent. "Das ist kein Marktbericht, bei dem man sagen kann, da pendelt sich coronabedingt irgendetwas ein, oder wir haben ein Plateau erreicht", sagte IVD-Marktforscher Stephan Kippes. Die Preissteigerungen seien ungeachtet der schwersten Wirtschaftskrise seit 1945 massiv gewesen.

© SZ vom 23.01.2021 / dpa/lfr
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