Vorweihnachtszeit:Christbaum am Marienplatz aufgestellt

Vorweihnachtszeit: Der Christbaum wurde mit Hilfe eines Krans vor dem Rathaus aufgestellt.

Der Christbaum wurde mit Hilfe eines Krans vor dem Rathaus aufgestellt.

(Foto: Lennart Preiss/dpa)

Die Berufsfeuerwehr hat am frühen Donnerstagmorgen die 25 Meter hohe Tanne vor dem Rathaus eingestielt. Um Energie zu sparen, soll eine LED-Beleuchtung zum Einsatz kommen.

Von Nils Frenzel

Ein Christbaum aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wird in diesem Jahr den Christkindlmarkt am Marienplatz zieren. Die sibirische Weißtanne wurde am Mittwochmorgen in Hohenpeißenberg gefällt und auf einem Schwertransportfahrzeug nach München verladen. Die etwa 70 Kilometer lange Fahrt verlief ohne Probleme, sodass der Christbaum bereits am frühen Donnerstagmorgen auf dem Marienplatz ankam.

Dutzende Schaulustige versammelten sich in aller Frühe am Marienplatz und schauten den Baum-Arbeiten zu. Dabei fiel das Urteil über den neuen Christbaum durchaus positiv aus. Eine Besucherin urteilte: "Viel schöner als der Baum im letzten Jahr. Mir gefällt er sehr gut."

Der neue Baum ist 25 Meter hoch und misst rund 75 Zentimeter im Durchmesser am unteren Stamm. Vor Ort sorgte ein Team der Münchner Berufsfeuerwehr mit schwerem Gerät dafür, dass der Baum aufgerichtet und mit einem Kran in das zwei Meter tiefe Bodenloch vor dem Rathaus versenkt und verkeilt wurde.

Vorweihnachtszeit: Da ist das Ding: In aller Frühe erreicht die sibirische Weißtanne den Marienplatz.

Da ist das Ding: In aller Frühe erreicht die sibirische Weißtanne den Marienplatz.

(Foto: Lennart Preiss/dpa)
Vorweihnachtszeit: Zentimeterarbeit: Feuerwehrleute achten darauf, dass der Stamm der Tanne im zwei Meter tiefen Bodenloch versinkt.

Zentimeterarbeit: Feuerwehrleute achten darauf, dass der Stamm der Tanne im zwei Meter tiefen Bodenloch versinkt.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

"Wir freuen uns sehr, dass der Christbaum der Landeshauptstadt wieder aus unserem schönen Landkreis stammt", sagte die Landrätin des Landkreises Weilheim-Schongau, Andrea Jochner-Weiß. "Wir hoffen sehr, dass der Baum auf dem Marienplatz gerade in diesen schwierigen Zeiten für alle Bürgerinnen und Bürger Münchens und alle Besucherinnen und Besucher der Stadt ein Symbol der Hoffnung darstellt und zu einem gesegneten Weihnachtsfest aller Menschen im Land beiträgt."

Der Baum wurde nicht eigens wegen des Christkindlmarkts gefällt, wie die Behörden mitteilten. Er hätte aus Sicherheitsgründen ohnehin entfernt werden müssen, da in der Nähe eine Stromleitung verlaufe. Es soll ein Ersatzbaum gepflanzt werden.

Mitarbeiter des städtischen Baureferats werden den Baum vom 7. November an mit Lichterketten mit 3000 Kerzen schmücken. Bis 5. Januar kommt eine sparsame LED-Beleuchtung zum Einsatz. Um weitere Energie zu sparen, wird die Beleuchtung in diesem Jahr nicht schon vormittags eingeschaltet, sondern erst ab 16 Uhr. Abgebaut wird der Baum voraussichtlich am 16. Januar.

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