Ein Leben, so unfassbar kurios: Bernd Trautmann, geboren 1923 in Bremen, kämpfte als Soldat im Zweiten Weltkrieg, kam in britische Gefangenschaft, wurde auf der Insel als Torwart entdeckt, stieg zum "Englischen Fußballer des Jahres" auf, brach sich im FA-Cup-Finale 1956 das Genick, spielte weiter und überlebte. Seit zehn Jahren fesselt die Geschichte den bayerischen Regisseur Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt, ist länger tot"). An diesem Donnerstag kommt "Trautmann", sein Drama über Versöhnung, in die Kinos in Deutschland, wenig später auch in England.
Kino"Es gibt keine Echtheit im Film"
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Vor den Fußballszenen in den Fünfzigerjahren im Stadion hatte Regisseur Marcus H. Rosenmüller großen Respekt - "weil ich Angst hatte, dass es deppert ausschaut", wie er sagt.
SquareOne"Trautmann" hat ihm alles abverlangt: Marcus H. Rosenmüller über die Herausforderungen seines bisher aufwendigsten Films und darüber, wie viel Biographisches sich ein Regisseur zunutze machen darf.
Interview von Bernhard Blöchl