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Oktoberfest:Wiesn-Heimkehrer landet im falschen Haus

Ein 30-Jähriger richtet morgens bei fremden Leuten eine Sauerei an - und geht dann duschen.

Von Wolfgang Krause

Ein ungebetener Gast hat am frühen Dienstagmorgen die beiden Bewohner eines Einfamilienhauses in Taufkirchen aufgeschreckt. Als sie gegen 4 Uhr von Geräuschen aus ihrem Badezimmer geweckt wurden, dachten sie zunächst an einen Einbrecher und riefen die Polizei. Die rückte nach Angaben des Unterhachinger Inspektionsleiters Stefan Schraut gleich mit mehreren Fahrzeugen an, um den Eindringling festzunehmen.

Allerdings stellte sich die Sache völlig anders dar, als zunächst vermutet: Der 30 Jahre alte Mann war so betrunken vom Oktoberfest heimgekehrt, dass er sich in der Adresse geirrt hatte. Weil die Türe nicht abgesperrt war, war er einfach ins Haus gelangt, wo er sich zunächst übergeben und auch sonst eine Riesensauerei angerichtet hatte. Dann war er duschen gegangen.

Als er die Situation einigermaßen überblickte, war ihm das laut Polizei alles furchtbar peinlich. Er verlangte nach Eimer und Lappen, beseitigte selbständig seine Hinterlassenschaften und ließ sich von seiner Frau abholen. Die Hausbewohner honorierten dieses Verhalten und verzichteten auf eine Anzeige.

© SZ vom 26.09.2018 / wkr/belo
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